6 Jahre egoo. 6 Jahre Mass Customization. 6 Jahre Personalisierung pur. Es wird Zeit für einen Rückblick der besonderen Art.

In den vergangenen Jahren habe ich für die Jubiläen von egoo jedes mal einen anderen Rückblick gewagt. So hatte ich für drei Jahre egoo beispielsweise besondere Artikel und Produkte herausgepickt und diese nochmals persönlich kommentiert. Für das Erreichen der 500er Marke im egoo Shop-Verzeichnis, habe ich mit ausgewählten Größen der Branche gesprochen. Und den 5. Geburtstag von egoo habe ich sogar ohne einen gesonderten Artikel verstreichen lassen.

Für das aktuelle Jubiläum, das 6-jährige bestehen von egoo.de, habe ich mir daher nochmal was ganz neues einfallen lassen. Ein Rückblick der besonderen Art. In dieser Retrospektive soll es nicht um ausgewählte Artikel gehen, nicht um einzelne Anbieter und auch nicht um außergewöhnliche Angebote. Nein, dieser Beitrag will sich auf den Ursprung von egoo konzentrieren und aufzeigen, dass personalisierte Produkte mehr sind als nur ein Konsumgut.

Ich lebe Personalisierung

In den zahlreichen Interviews der letzten Jahre, habe ich immer wieder betont, dass ich für Personalisierung lebe. Es ist das Konzept das mich fasziniert und mir die Kraft gibt die Seite trotz schwankendem Erfolgs weiter am Leben zu halten.

Anlässlich des Jubiläums habe ich mal einen Rückblick gewagt und geschaut wie sehr die Personalisierung Einzug in mein Leben gehalten hat. Die nachfolgende Auflistung enthält alle personalisierten Produkte dich ich selbst gestaltet habe und persönliche nutze. D.h. es sind keine Geschenke enthalten.

Selbst gestaltet

Mehr als 30 personalisierte Produkte haben den Weg zu mir gefunden. Der Bestand überrascht mich selbst. Im speziellen habe ich unzählige T-Shirts und Poloshirts gestaltet, mehrere Müsli und Cornflakes gemixt, 6 Tafeln Schokolade kreiert, 5 Leinwände mit eigenem Foto bestellt, 3 Fotobücher erstellt, 3 Maßhemden gestaltet, 2 Paar Schuhe bei NIKE personalisiert, 1 Packung Pralinen kreiert, ein Wandtattoo gestaltet, eine individualisierte Hose bestellt, eine Krawatte (Zazzle) entworfen, ein Mousepad selbst gestaltet, ofenfrische Cookies genossen, individuelle Grußkarten versendet einen Gürtel und ein Handy-Skin selbst gestaltet.

Mass Customization trotzdem nichts für die Masse?

Trotz all der Bestellungen, den positiven Erfahrungen damit und dem positiven Zuspruch von Freunden und Kollegen, frage ich mich mittlerweile mehr den je, ob personalisierte Produkte wirklich etwas für die Masse sind.

Zwar ist, wie bereits erwähnt, der Zuspruch und das Interesse von Freunden und Kollegen immer sehr groß wenn man auf ein selbst gestaltetes Produkt zu sprechen kommt. Der Antrieb dann aber wirklich selbst ein Produkt zu gestalten verfliegt meist nach wenigen Tagen. Außerdem konnte ich in den letzten Jahren immer wieder beobachten, dass trotz der vielen Presse um das Thema Mass Customization die Möglichkeit immer noch nicht in den Köpfen der Leute angekommen ist. Wer sich neu einkleiden will, denkt als erstes an Massenware anstatt an personalisierte und oft auch nachhaltigere Mode. Wer die Wohnung verschönern will, geht zu IKEA anstatt aus dem riesigem Repertoire an individueller Wandgestaltung zu wählen. Lediglich bei der Geschenksuche wird immer öfters direkt an personalisierte Produkte gedacht. Warum aber nicht für sich selbst?

Personalisierte Produkte bleiben (für mich) mehr als nur ein Konsumgut. Es ist eine Lebenseinstellung. Der Individualismus der ausgelebt werden will. Leider noch immer von einem nur sehr kleinen Teil der Gesellschaft.

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