Fußball und Blumen
Eine Kombination die man, aufgrund der überwiegend männlichen Fans, nur selten antrifft. Dennoch möchte SPORTSFLOWERS genau diesen Markt bedienen. Unter dem Motto “Blumen sagen mehr als 1000 Tore” bietet das Unternehmen aus dem niederrheinischen Straelen Blumen, Torten, Bier und Etiketten im Design deiner Lieblingsmannschaft. Darüber hinaus können Sacher-Torten und Etiketten mit einer persönlichen Botschaft versehen werden.
Wie es zu dieser ungewöhnlichen Idee gekommen ist erklärt Gründer Christian Linssen:
Die Idee, den Fußball mit Blumen zu verbinden, entstand im elterlichen Gartenbaubetrieb im niederrheinischen Straelen, allgemeinhin als “Blumenstadt” bekannt. Auch die persönlichen Leidenschaft zum besagten Sport spielte eine entscheidende Rolle.
Gründer Christian Linssen fand in Valentins den perfekten Partner für die gemeinsame Realisierung und konnte für SPORTSFLOWERS.de schnell die Merchandising-Verantwortlichen von Vereinen wie Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf und MSV Duisburg überzeugen. Weitere Vereine haben bereits ihr Interesse signalisiert und stehen kurz vor dem Abschluss.
Stellt sich also nur noch die Frage, wie sieht der Kunde für SPORTSFLOWERS aus?
„Für die Bundesligavereine stellen Frauen eine immer wichtigere Zielgruppe dar. Der Anteil der weiblichen Stadionbesucher, Vereinsmitglieder und letztlich natürlich auch Fanartikel-Käufer steigt kontinuierlich. Nicht zuletzt durch die Frauenfußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2011 in Deutschland wird ein weiterer Boom erwartet. Frauen interessieren sich vermehrt für die Geschehnisse in der Bundesliga und bilden dadurch eine interessante und bis dato wenig beachtete Zielgruppe für die Vereine. Das „Kommunikationsmedium Blumen“ ist somit eine sinnvolle, innovative und emotionale Erweiterung des bestehenden Merchandising-Sortiments”, sagt ein Merchandising-Verantwortlicher der teilnehmenden Vereine.
Ein wenig Skepsis bleibt, vor allem, weil die wenigstens Produkte wirklich personalisiert werden können. Und für die angebotenen individuelle Etiketten hat sich der Mitbewerber BeerStickr bereits einen Namen gemacht.
Dennoch: Fanartikel richtig platziert haben immer ein gewissen Maß an Potenzial. Es bleibt also abzuwarten ob und wie die weibliche Fangemeinde das Produkt annimmt.
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