Individuelles surfen mit kikin
Das Internet zu personalisieren, ist das Ziel von kikin, einem frischen Start-Up mit Sitz in Berlin und New York. Ein “reicheres, personalisiertes Internet Erlebnis” verbricht man im Claim. Das hat uns neugierig gemacht.
Der Weg zum individuelle Internet Erlebnis ist denkbar einfach. Es reicht ein relativ kleines Browser-Plugin zu installieren. Besonders lobenswert: Nicht einmal eine Registrierung ist notwendig.
Startet man nun eine Suche in einer der bekannten Suchmaschinen wie Google oder Bing erscheint über den Suchresultaten eine spezielle kikin-Box mit weiteren Inhalten aus YouTube, Twitter, Facebook, eBay, Clipfish und MyVideo. Wer bestimmte Anbieter nicht angezeigt haben will, kann diesen über die Einstellungen ausblenden.
“Wir haben kikin gegründet weil wir frustriert waren, dass die meisten Webseiten jeden Besucher als exakt den Gleichen betrachten und demnach ein und das Selbe Internet-Erlebnis präsentieren”, heißt es in der Selbstbeschreibung.
Klingt erst einmal gut, doch das erste Ergebnis ist eher enttäuschend. In den ersten Tests hat kikin nicht mehr gemacht, als die Suchergebnisse um weitere Treffer andere Dienste zu erweitern. Dafür gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Plugin, unter anderem Webmynd.
Wo ist die Personalisierung? Auf der Website heißt es: “Nachdem Du kikin installiert hast prüft kikin Deine Browser Historie und beginnt individuelle Suchergebnisse mit Deinen Standardsuchergebnissen anzuzeigen.” Dies konnte in der ersten Tests leider nicht wirklich überzeugen. Sehr interessant ist jedoch die Integration von Twitter und Facebook. Sobald man kikin mit seinen persönlichen Account bei Twitter und Facebook verbunden hat, werden nämlich jeweils auch die Daten seiner “Freunde” bei den jeweiligen Diensten durchsucht, somit hat man wirklich individuelle Suchergebnisse.
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