Robert Kleinert startet mit mysaftbar einen frischen Online-Shop für natürliche Säfte, die aus zahlreichen Früchten individuell zusammen gestellt werden können.

Frischer Saft, individuell zusammen gestellt. Treue Leser werden sich erinnern, das hatten wir schon mal. Auch die Ende 2008 gestartete Saftfabrik versuchte Kunden mit gesunden und frischen Säften nach Wunsch zu locken. Die Ernüchterung kam dann im Juni 2010, als Gründerin Alexandra Podeanu bekannt geben musste, den Laden wieder zu schließen. Über die Gründe konnten damals nur spekuliert werden. Ausschlaggebend dürfte aber wohl der doch relativ hohe Preis gewesen sein, der auch schon im Saftfabrik Testbericht von Anfang 2009 bemängelt wurde.

Unter mysaftbar.de will es Gründer Robert Kleinert nun erneut versuchen individuellen Fruchtsaft auf dem Markt zu etablieren. Ob es diesmal klappt, ist schwer zu sagen, zumindest stehen die Chancen besser. Zum einen arbeitet(e) Robert Kleinert als Webentwickler für das Mass Customization Vorzeige-StartUp mymuesli und zum anderen sind die Preise deutlich attraktiver.

Statt einzelnen Flaschen setzt der neue Saftladen auf Saftboxen mit 3 Liter Inhalt. Auch dadurch kann sich der Preis sehen lassen. In der „Saftfabrik“ kostete ein individueller Saft rund 6-7 Euro für 500ml. Bei mysaftbar lag meine Testmischung bei rund 13 Euro für 3 Liter.

Ein weiterer nicht unwichtiger Punkt. Durch die sogenannte Bag-in-Box Verpackung, soll der Saft auch nach dem Öffnen bis zu 3 Monate genießbar bleiben.

Wir können also gespannt sein, wie der wiederholte Versuch für individuellen Saft ankommt. Die Chancen stehen angesichts den zuvor genannten Punkte und dem Kundenwunsch nach immer mehr Bio-Qualität und Nachhaltigkeit, nicht schlecht.

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