NIKEiD im Test — Teil I

Endlich ist es soweit! Ich habe mich an eines der Urgesteine und auch mit größten Anbieter im deutschen Mass Customization gewagt. Die Rede ist von NIKEiD, ein Ableger des Sportartikel-Herstellers Nike für individuell gestaltbare Nike Schuhe. Der erste ganz persönliche Nike Schuh ist gestaltet und bestellt, und wartet nun auf seine Fertigung und den Versand. Zeit für einen ersten Teil des NIKEiD Testberichts.

Bereits im November 1999 bot NIKEiD erstmals die Möglichkeit Nike Schuhe individuell zu gestalten. Was damals noch auf die zwei Modelle, “Air Turbulence” und “Air Famished”, begrenzt war, ist heute, mehr als 10 Jahre später, zu einer riesigen Spielwiese mit mehr als 150 Produkten angewachsen.

Los geht’s!
Die umfangreiche Auswahl stellt den interessierten Individualisten hier bereits das erste mal vor die Qual der Wahl. Hier unterstützt die Website jedoch mit Kategorien über die man sich beispielsweise nur Schuhe, nur Air Max Modelle, oder nur Artikel für Männer anzeigen lassen kann.

Nach dem die Entscheidung für ein spezifischen Modell gefallen ist, steht man nun vor der Wahl die Gestaltung des Schuhs mit einer Vorlage oder komplett leer zu beginnen. Und schon kann mit der Gestaltung des eigenen Nike-Schhs begonnen werden. Der Konfigurator ist rund um gelungen und lässt kein Frage offen. Um einzelne Bereiche des Schuhs farblich angepasst zu werden, muss nur der entsprechende Bereich mit der Maus ausgewählt werden und es erscheint ein Fenster mit den Möglichen Materialien und Farben.

Nachdem man sich durch die gefühlten unendlichen Möglichkeiten der Gestaltung gekämpft hat, besteht die Möglichkeit das Design mit Freunden zu teilen in einem eigenen virtuellen Schuhschrank zu speichern oder zu bestellen. Hier folgt dann auch sogleich die erste Überraschung. Nach dem Klick auf “In den Einkaufswagen” wird man von der NIKEiD Seite auf den Online-Shop von NIKE umgeleitet, der sich in einem komplett anderem Design darstellt. Etwas gewöhnungsbedürftig. Die Bestellvorgang selber ist dann aber wieder sehr einfach und übersichtlich gehalten.

Individualismus kostet!
Das individuell personalisierte Produkte i.d.R. ein wenig kostenintensiver als ihre massengefertigten Kollegen sind, ist allgemein bekannt. Bei NIKEiD wird das jedoch nochmal besonders deutlich. So liegt zwar der günstigste individuelle Schuh bei 65 €, für die beliebten Air Max Modelle muss mit rund 170 € deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden. Und selbst hier ist nicht nicht Schluss. Für ausgewählte Modelle muss man auch schon mal stolze 260 € zahlen. Und auch bei den Versandkosten schlägt Nike ordentlich zu. Ganze 9,90 € Versandkosten müssen zusätzlich zum Schuhpreis noch gezahlt werden. Aber Individualismus kostet nicht nur Geld sondern auch Zeit. Ganze 3-4 Wochen Lieferzeit veranschlagt Nike für einen individuelle gestalteten Schuh.

Wow!
Alles in allem ist das Gestalten eines eigenen Nike-Schuhs ein Erlebnis. Mit der großen Auswahl an Schuhen, den gefühlt unendlichen Gestaltungskombinationen der Materialien und Farben, der Möglichkeit dem Schuh eine eigene ID einlasern zu lassen und dem trotzdem noch wirklich intuitiv zu bedienendem Konfigurator, kommt der passionierte Individualist voll auf seine Kosten.

Jetzt muss nur noch das Ergebnis stimmen. Darüber wird dann aber, sobald der Schuh eingetroffen ist, im NIKEiD im Test — Teil 2 berichtet.

Bildergalerie

Zum NIKEiD Schuh-Konfigurator >>

Eigenen Schuh gestalten und sparen!
Na? Lust bekommen auch endlich einen eigenen Nike zu gestalten? Als kleine Entscheidungshilfe gibt es abschließend noch einen Gutschein mit denen ihr beim Einkauf sparen könnt. Mit dem Code FREE erhaltet ihr die Versandkosten in Höhe von 9,90 € geschenkt.

NIKEiD im Test — Teil I: Veröffentlicht am 9. April 2010. Autor

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