Spreadshirt im Test – Der Digital-Direktdruck

Die individuelle T-Shirt Druckerei „Spreadshirt” ist bereits seit einigen Jahren am Markt und die hohe Qualität der fertigen Produkte ist bereits bekannt. Ein allgemeiner Test in dieser Richtung wäre also überflüssig. Für viele noch nicht bekannt, hat das Leipziger Unternehmen jedoch vor kurzem eine neue Drucktechnik eingeführt, den Digital-Direktdruck. Und genau auf diesen möchten wir in diesem Beitrag näher eingehen.

Was ist ein Digital-Direktdruck?
Beim klassischen Digital Transfer Druck wird das Motiv zunächst auf eine Folie gedruckt und anschließend auf das T-Shirt gepresst. Das gibt je nach Motiv einen transparenten Rand. Im Gegensatz dazu ermöglicht der Digital-Direktdruck das direkte Bedrucken des Textils, d.h. die Tinte wird direkt auf die Textilfaser übertragen.

Die großen Vorteile dieser Drucktechnik: Das Motiv fühlt sich weicher an, ist angenehmer zu tragen und kann auch auf dunklen Stoffen (sogar auf schwarz), gedruckt werden.

Als Nachteile müssen aber genannt werden, dass die Motive schneller ausbleichen und dass keine satten Farben auf dunklen Textilien möglich sind.

Bei unserer Testbestellung wollten wir eine Version des egoo-Logos auf ein schwarzes T-Shirt drucken lassen. Im Ergebnis sind die Farben allerdings fast schon blass, wie folgendes Foto zeigt. Insgesamt dennoch ein gute Qualität.

digitalshirt

Diesem Nachteil will Spreadshirt aber auch bald Abhilfe schaffen, indem sie das Digital Direct Underlay für schwarze und dunkle Produkte anbieten wollen; bei diesem Verfahren kommt das Motiv auf eine weiße Grundierung.

Der Preis ist im Vergleich zum Digital Transfer mit 4,50 € genau 1.50 € teurer, aber dieser preisliche Unterschied soll durch bessere Qualität gerechtfertigt sein.
Wenn Spreadshirt diese neue Drucktechnik weiter ausfeilt und mit dem Digital Direkt Druck die Leuchtkraft erreicht, die Farben auf Transferfolien haben, dann ist sie für den Kunden eine absolute Verbesserung, denn dann können alle digitalen Motive (allerdings erst ab einer Mindestauflösung von 200 dpi) auf helle und dunkle Materialien gedruckt werden, und der lästige Hinweis:

Im T-Shirt-Designer können Fotos leider nur auf weißen und sehr hellen Motiven platziert werden. Für farbige und dunkle Produkte wähle bitte ein Motiv aus der Galerie oder nutze unsere Textfunktion.

sollte bald der Vergangenheit angehören. Nach und nach wird der Digital Direkt Druck auf die gesamte Produktpalette erweitert, momentan sind leider nur wenige Produkte verfügbar, und ihr könnt eurer Kreativität bald uneingeschränkt freien Lauf lassen. Und diesen Vorteil habt ihr dann momentan nur bei Spreadshirt, denn alle anderen Online-Druckereien bieten dieses neue Druckverfahren noch gar nicht an.

· · · · ·

Spreadshirt im Test – Der Digital-Direktdruck Spreadshirt im Test – Der Digital-Direktdruck
http://egoo.de/spreadshirt-im-test-der-digital-direktdruck.html

Geschrieben von am 24. März 2009.
Tags: , , , .


Themenrelevante Artikel


4 Leser-Kommentare
  • Antworten… Spreadinator
    Spreadinator

    Und ihr seid sicher das es erstrebenswert ist digitalen Direktdruck, noch dazu in einer sehr miesen Qualität wie sie es bei den Spreads ist, anbieten zu können?

    Die technik ist längst nicht ausgereift. Die Fehlerquote imens hoch und das Druckergebnis mittelmäßig.

  • Antworten… Heiko [egoo.de]
    Heiko [egoo.de]

    Ja, sind wir. Wie im Beitrag geschrieben, hat der digitale Direktdruck auch seine Nachteile und kommt natürlich nicht an die Qualität des Flock- oder Flexdruck heran. Dennoch waren die Shirts bei unseren Bestellungen immer fehlerfrei und von guter Qualität.

  • Antworten… Steve
    Steve

    Spredshirt beherrscht diese Technik leider niicht, wenn die Ergebnisse so mies sind.
    Andere Druckereien sind da viel weiter, wie die Fa. A61 oder die Fa. Bandyshirt. Die Ergebnisse sind sehr gut. Mit weisser Deckschicht wird hier schon länger gearbeitet.
    Ist als keine Erfindung von spredshirt

  • Antworten… andreas milles
    andreas milles

    wir haben nie behauptet, dass wir DD (oder DTG – “Direct to garment”) erfunden haben. im gegenteil: während in den USA die meisten plattformen (nur) DTG anbieten, sind wir vglweise lange bei digital transfer geblieben, und haben erst dieses jahr umgestellt.
    wir kommunizieren auch offen die vor- und nachteile, s. http://www.spreadshirt.net/de/DE/Service/Hilfe-1328/categoryId/9

    wobei man sagen muss, dass die druckart zunehmend beliebter wird und die qualität immer besser (sagen zumindest unsere kunden – dass spreadinator/patrick dörrs das anders sieht, ist keine überraschung ;) )

    viele gruesze,

    ami.)


KOMMENTAR VERFASSEN


Klicken&Sparen!

Zazzle

LeserEmpfehlungen