Trend oder Nischenmarkt?
Ist Mass Customization ein ernst zunehmender Trend oder nur ein Nischenmarkt für wenige Individualisten?
Mit dieser Frage beschäftigt sich eine heute gestartete Umfrage des Online-Magazins Internet World Business.
Zum Zeitpunkt diesen Artikel haben bereits 128 Teilnehmer abgestimmt. Wie der Screenshot zeigt, ist die Mehrheit der Überzeugung das Mass Customization in Deutschland mehr als nur eine Randerscheinung ist.
Unser Standpunkt sollte klar sein…
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6 Leser-Kommentare
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Ich denke das Mass Customization zur Zeit ein Nischenmarkt für “relativ” wenige internetaffine Individualisten ist. Wenn aber das MC-Angebot weiter auf die potentiellen Kunden zugeschnitten wird, sehe ich das Potential für einen nachhaltigen Trend.
Man kann ja schon bei z.B. Spreadshirt und MyMuesli sehen, dass ein “Massenmarkt” für “Nischenprodukte” vorhanden ist und beide orientieren sich an den Prinzipien der Mass Customization.
Aber genau solche Beispiele, wie deine zuletzt genannten, zeigen doch, dass es längst kein Nischenmarkt mehr ist. Den Spreadshirt und mymuesli sind ja nicht alleine. Auch die Foto-Service-Anbieter machen mit den personalisierbaren Fotogeschenken (U.a. Fotobücher) schon Umsätze im Millionen Bereich.
Könnte es vielleicht sein, dass auch die sonstigen Bereiche keine Nische mehr sind, sondern das einfach nur die Firmen nicht populär genug sind? Oder sind sie nicht populär weil es eine Nische ist?
An welche Firmen hast du in deinem letzten Absatz gedacht?
Was Fotobücher angeht ist CEWE-Color ganz vorne dabei und das ist definitiv ein Massenmarkt. Auch schön ist http://www.hotprints.com die exklusiv für Facebook arbeiten und sich mit der einfachen Handhabung den Fotobuchmarkt der Facebookgemeinde gesichert haben…
Wenn es vormals Massenprodukte waren, wie z.B. T-Shirts mit Aufdruck, die jetzt mit Hilfe von Mass Customization eine neue Nachfrage erhalten, dann kann man hier wirklich schon von MASS Customization sprechen. Viele User, die diese Angebote nutzen sind sich nicht im klaren darüber, das sie gerade MC betreiben, sie können auch nichts mit dem Begriff an sich anfangen. Das müssen sie auch nicht, denn so lange aus der Partizipation ein Vorteil für sie entsteht ist es relativ egal ob sie gerade per Web 2.0 Möglichkeiten ein crowdgesourced’tes Produkt oder selbst designtes MC Produkt kaufen.
Wenn dem Mainstream der persönliche Vorteil verdeutlicht wird, den sie durch diese Produkte haben können, dann ist eine breite Masse zu mobilisieren, so jedenfalls meine Meinung.
Beispiel Chocri. Auch hier muss der Kunde kein internetaffiner Individualist sein. Das Zusammenstellen seiner eigenen Schokolade benötigt keine großen Vorkenntnisse und ist sehr einfach umgesetzt. Deren Erfolg ist zwar (noch) nicht mit CEWE, Spreadshirt oder mymuesli vergleichbar. Trotzdem möchte ich behaupten das Chocri keine Nische bedient.
[...] Lately I found a poll in the German mass customization magazine egoo.de asking whether mass customization is just a niche market or rather a big trend. [...]
Viele Nischenprodukte werden im laufe der Zeit Mainstream. Am besten mit nem Smartphone das eine 8 Megapixelkamera besitzt durch eine Großstadt und fotografieren was das Zeug hält. Die Ideen die man dann für Trend´s und Produktveränderung oder Design bekommt sind Gold wert. Man muss nur wissen “was man will” und “wie man das umsetzen will”, was man an Ideen hat. Egal ob es T-Shirt Desing ist, Einrichtungen, Möbel, Kommunikation. Mode etc.